" /> Kieselkind - Rena Mortalis
Kieselkind

Kieselkind


Perchta träumt von Tagen die waren 
und denen die kommen 
Gedankenkiesel rundgewaschen 
im Teich der ungeborenen Seelen 
treiben Seerosen über trüben Grund
 
pralle Bäuche warten
ach, schüttel mich, schüttel mich
wir sind alle reif

wenn alles Gold verronnen
kräuselt der Herzschlag
platzt Pech von der Haut
glüht Heimweh unter der Brust
zum Schlüssel fehlt das Schlüsselloch
 
den Weg ins Leben nicht gefunden
ach, zieh mich raus, zieh mich raus
ich bin schon längst fertig
 
wenn Perchta träumt 
von Gerechtigkeit
von Faulheit und Fleiß
wer weiß schon, was das ist
welcher Hahn kräht dem schon nach

Schreibe einen Kommentar